Gedichte 2017



Poesie-Café


 Winternacht mit Gartentörli

Trost der Nacht

Weiche Hände hat die Nacht
Und sie reicht sie mir ins Bette.
Fürchtend, dass ich Tränen hätte,
Streicht sie meine Augen sacht

Dann verlässt sie mein Gemach;
Rauschen hör ich, sanft und seiden,
Und den Dornenzweig der Leiden
Zieht sie mit der Schleppe nach.


Ludwig Jacobowski  (1868-1900)

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